
ehehemaliger
Polizist & Drogenfahnder
Ich war Polizist. Drogenfahnder. Ermittler.
Ich war Einsatzleiter in der privaten Sicherheitsbranche.
Ich habe Menschen erlebt, die Gewalt angekündigt haben.
Und Menschen, die ohne Vorwarnung gewalttätig wurden.
Ich stand Menschen gegenüber, die ein Messer, eine Pistole oder andere Waffen gegen mich oder andere eingesetzt haben.
Ich habe erlebt, wie schnell Situationen kippen können.
Und ich habe erlebt, was mit einem Menschen passiert, der plötzlich selbst zur Zielscheibe wird.
Darüber spreche ich heute.
Nicht aus der Perspektive eines Theoretikers.
Sondern aus der Perspektive eines Menschen, der viele dieser Situationen selbst erlebt hat.
Wir beschäftigen uns gerne mit dem Bösen.
In Filmen. Kriminalfällen. Dokumentationen. Bücher.
Wir versuchen zu verstehen, warum Menschen manipulieren, lügen, Grenzen überschreiten oder Gewalt anwenden.
Doch zwischen Theorie und Realität liegt manchmal eine gewaltige Lücke.
Denn wenn plötzlich ein aggressiver Mensch vor dir steht, funktioniert der Mensch nicht mehr wie im Lehrbuch.
Dann kommen Stress. Angst.
Schock. Adrenalin. Tunnelblick.
Und manchmal die berühmte Schockstarre.
Genau dort wird es interessant.
Was passiert eigentlich in uns, wenn eine Situation plötzlich gefährlich wird?
Warum erkennen wir manche Situationen viel zu spät?
Warum ignorieren wir unser Bauchgefühl?
Warum reagieren Menschen unter Stress völlig anders als erwartet?
Und warum funktionieren manche gut gemeinten Ratschläge in der Realität nicht so, wie sie auf dem Papier klingen?
Über viele Jahre habe ich Behörden, Unternehmen, Sicherheitsmitarbeiter und Führungskräfte zu den Themen Gewalt, Täterverhalten, Konflikte und Eigensicherung geschult.
Dabei habe ich immer wieder dieselbe Frage gestellt:
Was passiert tatsächlich, wenn Theorie auf einen echten Menschen trifft?
Mein Ansatz war nie:
„Wie lerne ich, einen Angreifer zu besiegen?“
Mein Ansatz war:
„Wie erkenne ich möglichst früh, dass eine Situation kippen könnte – und wie verhindere ich, dass ich überhaupt in eine Situation komme, aus der ich mich nur noch herauskämpfen kann?“
Das ist ein entscheidender Unterschied.
Selbstverteidigung kann sinnvoll sein.
Aber sie ist nicht der Anfang.
Der Anfang liegt viel früher:
Wahrnehmen.
Einordnen.
Entscheiden.
Abstand schaffen.
Handlungsfähig bleiben.
Gewalt- & Täterpsychologie
Was passiert in Menschen, bevor eine Situation eskaliert? Welche unterschiedlichen Formen von Gewalt gibt es? Und warum ist nicht jeder aggressive Mensch gleich gefährlich?
Psychologie der Eigensicherung und Selbstschutz
Was macht Stress mit Wahrnehmung, Denken und Handlungsfähigkeit? Warum geraten Menschen in Schockstarre – und was kann mentale Vorbereitung verändern?
Gefahren frühzeitig erkennen
Körpersprache, Verhalten, Situation und Umfeld richtig einordnen – ohne die absurden Versprechen, aus einer Fußstellung einen Täter lesen zu können.
Manipulation & Grenzüberschreitungen
Wie funktionieren Manipulation, Einschüchterung und psychologische Grenzverschiebungen? Und warum merken wir manchmal erst viel zu spät, was eigentlich passiert?
Kommunikation im Ernstfall
Wann kann Kommunikation eine Situation entschärfen – und wann ist der Versuch, einen aggressiven Menschen „wegzukommunizieren“, schlicht der falsche Ansatz?
Menschliches Verhalten in Extremsituationen
Warum handeln Menschen in Extremsituationen anders als im normalen Alltag? Und was können wir daraus für Beruf und Privatleben lernen?
Überlebenspsychologie
Was passiert mit uns, wenn wir Gefahr wahrnehmen? Warum geraten Menschen in Schockstarre? Warum übersehen wir Warnsignale? Wie können wir Situationen früher erkennen?
Die meisten Situationen, die wirklich gefährlich werden, haben nichts mit Heldentum zu tun.
Das Ziel ist nicht, einen Kampf zu gewinnen.
Das Ziel ist, dafür zu sorgen, dass er möglichst gar nicht stattfindet.
Als Einsatzleiter war für mich deshalb immer nur eines entscheidend:
Meine Mitarbeiter sollen gesund nach Hause kommen!
Diese Haltung begleitet mich bis heute.
Polizei & Drogenfahndung
Ermittlungen, Gewalt, Waffen, Drogenmilieu und Einsätze in sozialen Brennpunkten.
Private Sicherheitsbranche
Einsatzleitung, gewalttätige Veranstaltungen, Schutz von Personen und Objekten und der tägliche Umgang mit aggressiven Situationen.
Extremsituationen außerhalb des Systems
Sechs Jahre Leben außerhalb gesellschaftlicher Strukturen, ohne festen Wohnsitz und mit der Erfahrung, was passiert, wenn Sicherheiten verschwinden.
Diese Erfahrungen bilden den Hintergrund für meine heutige Arbeit. Mein Leben.
Und meine neue Live-Show: AKTE: DAS BÖSE.
Bild: mit KI-Unterstützung erstellt